Pressebericht Main-Post vom 12.02.2018 geschrieben von Tanja Schuhmann:

Helau von der Türkei bis nach Russland

Selbst Temperaturen um den Gefrierpunkt hielten die die Narren nicht davon ab, beim längsten Faschingszug der Welt von Hausen (der „Türkei“) nach Steinfeld („Russland“) mitzumachen. 18 Wägen und zwölf Fußgruppen, insgesamt fast 800 Narren, zählte der Gaudiwurm auf der 2,5 Kilometer langen Strecke. Angeführt wurde der Zug von den Steeflder Elferräten, die die zahlreichen Zuschauer an der Straße mit Süßigkeiten versorgten.

Burgfräulein Barbara aus Waldzell

Die Steinfelder Musikanten umrahmten musikalisch den Faschingszug von einem eigenen Wagen. Die Faschingsfreunde Waldzell verwandelten ihren Wagen in eine Burg mit Burgfräulein Barbara, einem König und vielen Rittern unter dem Motto: „Jamaika und Groko ist uns gleich, Waldzell wird wieder Königreich“. Sogar ein echtes gemaltes Wappen von Manuel Bode zierte den Wagen.

Das Steinfelder Männerballett (Plankenboys) stach mit Schiff „Luder“ in die Narrensee. Der FCS-Nachwuchs ging als Ranger auf Safari mit Tigern und Zebras., während die Steinfelder Ghostbusters ihr Gespenst dabei hatten. Das FCS Bubenballett – die Army – zog einen Panzer mit der Aufschrift „Helau und Hurra, die Russen sind zum Fasching da!“, und die GH Volleys spielten beim „Cliquenturnier, wir lieben Bier.“

Die Steefelder „Himmelarschundzwirn“ waren diesmal als Indianer mit eigenem Marterpfahl unterwegs. Sogar Mexikaner waren dabei auf dem Weg von „Te amo nach Tequila“. Die Musketiere wiederum kämpften auf ihrem Wagen „Einer für alle, alle für Bier!”. Der Hausener Faschingsclub kam mit einem großen Zirkuswagen mit Popcorn, Bär und Clowns.

Jede Menge Gardemädchen

Von der Kälte unbeeindruckt zeigten sich die Steinfelder Blau-Weiß Garde in kurzen Garderöcken ebenso wie der FCS Nachwuchsgarde „Cinderella“ in dünnen kurzen Kleidchen oder die Rote Garde. Die Grau-Weiß Garde Steinfeld kam als Prinzessinnen. Eine Abordnung geschickt mit Präsidium und Garden hatte der Faschingsverein Sendelbach und die Faschingsfreunde Wiesenfeld/Rohrbach fielen mit ihrem Wagen etwas aus der Zeit und wünschten „Merry Chrismas“.

Delegationen aus den Nachbarorten

Eine große Abordnung kam aus Laudenbach: Die Mädels waren als Nussknacker verkleidet, die Buben als Holzfäller. Auf einem Wagen mit Bagger stand: „Beim Brückebau da geht's zur Sach, das neue Teil steht in Laudenbach!“ Die Biergartenfreunde feierten eine Apres-Ski-Party auf ihrem Wagen, auf dem der Karlburger fuhren Bankräuber mit. Vertreten waren außerdem Galsofen, Obersfeld, Stetten/Himmelstadt, Urspringen, Duttenbrunn und Eußenheim mit je einem Wagen dabei.

Nach dem Zug ging es zur Party am Dorfgemeinschaftshaus. Vor dem Zug hatte die Polizei die Wägen überprüft, die Feuerwehren aus Steinfeld und Hausen regelten den Verkehr.

 

Der Faschingsclub Steinfeld bedankt sich bei der Main-Post für die Berichterstattung.

Teilen ...

Folgen ...